Archiv der Kategorie ‘Krankenversicherungsrecht‘

 
 

Oft länger als 78 Wochen Anspruch auf Krankengeld!

In vielen Fällen besteht ein über 78 Wochen andauernder Anspruch auf Krankengeld, den die Krankenkassen regelmäßig nicht berücksichtigen. Dieser entsteht beispielsweise durch korrekte Berücksichtigung von Blockfristen, wenn die Erkrankung bereits früher vorlag. Auch eine erneute Erkrankung, die mit der ersten nicht zusammenhängt, führt zu einem neuen Anspruch auf Krankengeld. Voraussetzung ist, dass die Krankheiten sich nicht überschneiden.

Fast immer lohnt sich diesbezüglich eine rechtzeitige Beratung von einem erfahrenen Anwalt. Durch meine jahrelange Tätigkeit als Sozialversicherungsfachangestellte verfüge ich in diesem Bereich über detailliertes Fachwissen.

Ihre Rechtsanwältin Christin Müller in Eilenburg und Leipzig

Achtung, Krankengeldempfänger!

Derzeit stellen die gesetzlichen Krankenkassen vermehrt das Krankengeld ein, weil der Versicherte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitsfähig und nicht krank ist. Dies ist in den Fällen rechtswidrig, in denen die Arbeitsunfähigkeit bereits seit der zuletzt ausgeübten Tätigkeit besteht und in dieser zuletzt ausgeübten Tätigkeit eben nicht mehr gearbeitet werden kann.

Betroffene sollten gegen die Bescheide vorgehen, mit denen die Zahlung des Krankengeldes aufgehoben wird. Auch ein rückwirkendes Vorgehen ist zum Teil erfolgversprechend und ratsam, denn das Krankengeld ist letztlich höher als das ansonsten gezahlte ALG I oder ALG II. Bei erfolgreichem Vorgehen besteht dann der Krankengeldanspruch in Höhe von mindestens 78 Wochen, anschließend ggf. nochmals der ALG I-Anspruch.